Standortunbahängiger Software-Zugriff
Virtual Private NetworksAber auch wesentlich komplexere Anwendungen sind heute schon realisierbar.
So können beispielsweise Vertreter mit einem PDA, der mit einem Barcode-Leser ausgestattet ist, die Lagerbestände ihrer Kunden erfassen, automatisch ermitteln lassen, welche Produkte nachbestellt werden müssen und die Bestellung noch beim Kunden an die Zentrale übermitteln, die sofort die Lieferung veranlasst.
Über sogenannte Virtual Private Networks (VPNs) haben Vertriebsbüros über das Internet den gleichen Zugriff auf Software-Anwendungen eines Unternehmens, als wenn sie direkt vor Ort sitzen würden. Ähnlich wie ein Local Area Network (LAN) gewährleisten VPNs die Vernetzung von Clients - unabhängig von ihrer Entfernung zueinander. Der Rechner des Außendienst-Mitarbeiters baut dabei via Internet einen sogenannten Tunnel zum Server in der Zentrale auf – eine verschlüsselte Verbindung. In der Zentrale mündet dieser Tunnel in einen sogenannten VPN-Konzentrator – eine Software oder Hardware-Box, die dem Benutzer in der Ferne den vollen Zugriff auf das firmeninterne Netz erlaubt. Die Preise für solche Systeme beginnen bei wenigen hundert Euro – mit zunehmender Bandbreite und Zahl möglicher Tunnels steigen auch die Kosten.
Gegenüber herkömmlichen Lösungen mit Stand- oder Einwählleitungen bieten VPNs den Vorteil der großen Flexibilität. Überall, wo ein Internetanschluss verfügbar ist, lässt sich auch ein VPN einsetzen. Per Analogmodem, ISDN oder DSL – aber auch über mobile Netz-Verbindungen.
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