Der Benutzer ist immer noch dümmer, als man denkt
Auch Unternehmen, die nur wenig Geld in ihren Online-Shop investieren wollen, sollten darauf achten, diesen so nutzerfreundlich wie irgend möglich zu gestalten. Ansonsten besteht für sie die Gefahr, unnötigerweise Geld zu verlieren. Der Guru in allen Fragen der Nutzerfreundlichkeit von Software, Jacob Nielsen, hat in einer Studie festgestellt, dass Online-Shopper in nur 40 Prozent der Fälle ihren Kaufvorgang im Internet wirklich zu Ende zu bringen.In sechs von zehn Fällen brechen sie ihn jedoch ab - aus unterschiedlichen Gründen: So erläutern beispielsweise viele Online-Shopbetreiber ihren Kunden nicht ausführlich genug, welche Konsequenz der nächste Klick hat (Frage: Ist der Kaufvorgang dann zu Ende, oder kann ich noch etwas ändern), was mit ihren persönlichen Daten geschieht oder ob der Bezahlungsprozess in einem sicheren Umfeld stattfindet. Ein weiteres Problem ist, dass Online-Shops oft so kompliziert aufgebaut sind, dass ein Nutzer zehn Klicks und mehr benötigt, bis er endlich bestellt hat.
Doch da das Surfen noch immer Geld kostet und nur wenige Internet-Nutzer über Flatrates verfügen, sind Online-Nutzer ungeduldig. Wenn sie nicht schnell - und das bedeutete im Idealfall mit ein bis drei Klicks - zu ihrem Ziel gelangen, verlassen sie die Seite.
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